ReviewArschbombe

Band
FORTRESS BLACK 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #345 
Titel
I.N.R.I. 
Erscheinungsjahr
2016 
Note
2.5 

Eine der groteskesten Subgenre-Unarten, deren Existenz wir dem verblichenen Metalcore-Hype zu verdanken haben, ist der schwer erträgliche Crossover, der auf beiden Seiten tief in die billigsten Klischeekisten greift: Da verschmelzen dann Anflüge von Gangster-Rapper-Duktus und einfallsloseste Boller-Songschablonen mit generischen Textfragmenten und musikalischen Stilmitteln der Düster-Metal-Kreisliga. Im Falle von FORTRESS BLACK treffen sogar englische und deutsche Lyrik-Ergüsse von der Phrasenstrichliste aufeinander („Endzeit, schwer verseucht/ World collapse, kiss of death“ - echt jetzt?) - und Kopfsocke auf Corpsepaint. Irgendwie steht allerdings die Befürchtung im Raum, dass die ganze Nummer kein Comedy-Konzept, sondern tatsächlich ernst gemeint ist. Musik, die inspiriert, interessant oder zumindest gut klingt, sucht man jedenfalls besser woanders.


Simon Dümpelmann 2.5

AMAZONEMPFEHLUNG

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen