ReviewArschbombe

Band
ESKAPI 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #334 
Titel
Välkommen Till (O)verkligheten 
Erscheinungsjahr
2015 
Note
1.0 

Art Of Propaganda (28:30)
Wer schon immer mal so richtig vollgeheult werden wollte - und ja, Ex-Lifelover-Sänger J.G. fängt auf der Platte wirklich an zu weinen -, den könnte das Debüt der schwedischen ESKAPI interessieren. Vereinzelt bekommt man zwar annehmbare, melancholisch-verträumte Melodien zu hören, die können das Ganze aber nicht retten. Musikalisch gesehen ist man nämlich so weit von Metal entfernt wie nur irgendwie möglich. Eher treffen hier typische Pop-Beats auf Rap der Neunziger, unterlegt mit pseudo-atmosphärischen Gitarrenklängen und situativen Alltagsgeräuschen. Dass sich das Duo trotzdem unter dem Banner des „Depressive Black Metal“ verkaufen will, ist eine Frechheit und könnte höchstens daran liegen, dass Themen rund um Depressionen im Metal gängiger sind als in der allgemeinen Populärkultur.


Mandy Malon 1.0

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