ReviewArschbombe

Band
SERCATI 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #327 
Titel
The Rise Of The Nightstalker 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
1.0 

ARSCHBOMBE

Grom (45:25)
Mit ihrem pompösen Konzept und dem falschen Selbstverständnis in puncto Talent hätten SERCATI Ende der 1990er glatt auf der Label-Müllkippe Last Episode (Andras) landen können. Bandkopf(loser) Steve Fabry sollte sich nicht Serpent, sondern Kermit oder Donald Duck nennen für das null aggressive Geschnatter, das er ins Mikrofon erbricht, und einen Gitarristen suchen, dessen Leads nicht nach Bierzelt-Gothic klingen. Das Keyboard wird mit Zwei-Finger-Suchsystem bedient, und sowohl die Texte als auch die „ruhigen“ Passagen (die Platte dümpelt generell zahnlos vor sich hin) wirken unfreiwillig komisch. Dass sich selbst heute noch jemand mit einer solchen Realsatire Marke Belmez an die Öffentlichkeit traut, verlangt zwar keinen Respekt ab, zumindest aber einen Gnadenpunkt für diese belgische Trüffelpraline, die man ohne euphemistische Ader auch gerne als Scheiße bezeichnen darf.


Andreas Schiffmann 1.0

AMAZONEMPFEHLUNG