ReviewArschbombe

Band
GIGAN 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #292 
Titel
Quasi-Hallucinogenic Sonic Landscapes 
Erscheinungsjahr
2011 
Note
3.0 

Hammerheart/Rough Trade (45:46)
Das Infoschreiben bestätigt nur, was Cover, Songtitel und Texte bereits ausdünsten: Das Trio aus Tampa möchte mitnichten an die dortige Death-Metal-Songwriting-Tradition anknüpfen, sondern wie ein irrwitziger Trip aus Obscura und Hate Eternal auf 78 rpm für Maulsperren sorgen. Das alles leider in einem dumpfen Klangbrei, der zu Incantation passt, aber sicher nicht zu hochtechnischem Death Metal. Mal angenommen, dass der Drummer den Scheiß wirklich spielen kann: Es fehlt die komplette gefühlvolle Farbpalette, die beide Bands ebenfalls nutzen. Selbst vergleichbar langsame Parts gniedelt Eric Herseman gedankenverloren und sinnfrei dicht. Kein Wunder, dass er sich bei Herrn Rutan und Diabolic nicht lange halten konnte. Trotz spielerischer Kompetenzen fürchterlich chaotisch.


Björn Thorsten Jaschinski 3.0

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