ReviewArschbombe

Band
DRAGGED INTO SUNLIGHT 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #284 
Titel
Hatred For Mankind 
Erscheinungsjahr
2010 
Note
1.0 

Es gibt Scheiben, da muss man sich fragen, was die Motivation für derlei akustischen Müll ist. Die Briten DRAGGED INTO SUNLIGHT scheppern sich so dilettantisch über die Distanz, dass die Frage aufkommen muss, ob man absichtlich so schlecht ist oder es einfach nicht besser kann. Der Extremmix aus wirrer Doublebass, Shouts und Gekeife sowie Matschfurchen-Gitarrenfürzen ist vollkommen substanzlos und so furchteinflößend wie Omas Gebiss im Wasserglas. Anti-Sein reicht nicht, um gute Platten abzuliefern. Fans mit Faible für Aussie-Geballer der Marke Bestial Warlust oder Deströyer 666 werden D.I.S. möglicherweise hier und da einige gute Momente attestieren. Wäre der Rest nicht so dermaßen verquer und grottig, könnte man sich da ja auch irgendwie durchkämpfen, aber „Hatred For Mankind“ ist musikalisch einfach nur eine nichtssagende Angelegenheit. Welche Drogen müssen die bei Prosthetic Records nehmen, um so was zu signen?


Volkmar Weber 1.0

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