ReviewArschbombe

Band
FLESH DIVINE 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #197 
Titel
Necropolis 
Note
0.0 

(43:00)
Mindestens einmal pro Jahr, manchmal auch öfter, müssen Ohren in Kriegsgefangenschaft. Nicht aus Schikane, sondern damit die Dinger richtig hart und zäh werden. Pah, immer nur seine Lieblingsbands hören, ist Pussy-Dreck. Objektivität bedeutet auch, selbst im unerträglichsten Phonterror nicht die Skip-Taste zu zünden. Was bei FLESH DIVINE verdammt schwer fällt. Was sie mit den Ohren anrichten, gleicht Einzelhaft mit einer Ration Wassersuppe pro Tag. Die Franzosen, zum Teil rekrutiert aus den ebenfalls ohrenfeindlichen Gurkkhas, haben sich in den Kopf gesetzt, einen auf Bombast machen zu müssen. So bombastisch wie das Zischen, wenn man den Büchsenöffner in eine Fischkonserve bohrt, haha. Ein gar grässlicher Mischmasch aus allen Metal-Stilen, die man kannte und durch den Wolf drehen konnte.
Die Kochtopf-Drums, der hammerharte Sechziger-Jahre-Gitarren-Sound, der ausgesprochen untalentierte Brummgesang: die Allianz des Terrors. Hier geht gar nix, hier gibt es keine Gnade für die Lauscher, sondern nur Schikane, Schikane, Schikane. Angesichts des Gros der talentierten Bands (auch in Frankreichs Underground) ist es absolut unverständlich, wie man so einer dermaßen schlechten und langweiligen Band tatsächlich erlauben konnte, eine CD aufzunehmen. Welch Rohstoffverschwendung, welch Blasphemie!
Liper Gott. Pitte pitte mach das di nie wiehder eine Pladde aufnemen. Schüss.


Volkmar Weber 0.0

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