ReviewArschbombe

Band
GLOOMY GRIM 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #181 
Titel
Written In Blood 
Note
2.0 

Im Frühtau zum Brummel wir zieh´n, fallera. Mehr als undefinierbares Gebrummel gibt´s von GLOOMY GRIM nämlich nicht. Man kann zwar beim Opener ´Shadow World´ erahnen, dass die schwarzweiß gelynchten (sorry: getünchten) Finnen um den Thy Serpent-Drummer Agathon beabsichtigen, atmosphärisch-depressiven Horror-Metal zu inszenieren, doch dieser Versuch scheitert kläglich. Der Hörer wird genervt von einer Bontempi-Orgel (mit Einbaumodul „Grusel“ als Sonderausstattung), schlabbrigen Breitmaulfrosch-Gitarren und Gesang wie von einem Elefanten mit Nasenbluten, die zudem von einem miserablen Gesamtsound überzogen sind. Das Endergebnis klingt wie John Carpenter mit Blähungen nach dem Genuss einer metallischen Schwarzkohlsuppe. Und bei jedem weiteren Anhören stinkt einem die Sache nur noch mehr.
Für jedes Ei, das mir aus der Hose gefallen ist, einen Punkt. Und ab morgen sing ich im Knabenchor. Wohlan: Im Frühtau zum Quiek ich zieh, fallera...


Stefan Glas 2.0

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