ReviewArschbombe

Band
FRONTAL 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #178 
Titel
The Eyes Of A Murder 
Note
1.0 

Lieber in die Augen eines Mörders schauen, als noch einmal während der Ohrenfolter ?The Eyes Of A Murder? reihern müssen. (Heißt dat nich eigentlich ?murderer?? Jungejunge. Wat´n piekfeines Englisch... - Red.). Lieber sich von dem Mörder mit umpfzig Messerstichen filetieren, danach frikassieren und schlussendlich von dem Perversen fressen lassen, als eine der insgesamt 13 Misshandlungen harter Rockmusik erneut erdulden zu müssen. All hail to the murderer! Hauptsache, er spielt nicht bei FRONTAL.
Diese thüringische Freizeitkapelle verkörpert haargenau das, was sich Musiker nach Ende ihrer Schulzeit eigentlich abgewöhnt haben sollten: Blindheit gegenüber dem eigenen songschreiberischen, spielerischen und gesanglichen Unvermögen, weil jene Handvoll Kumpels, die das Privileg haben, den Bandproben beiwohnen zu dürfen, mit arschkriechender Anerkennung den Soundmurks total dufte finden. Diese fehlgeleitete Form eines Bandintimus ertappt man dann auch vor der Bühne irgendeines JUZ dabei, wie er für seine semi-berühmten Idole voll Stimmung macht und bereits während eines schwülstigen Intros headbangt und herumrempelt wie ´ne tablettenabhängige Klofrau.
So entstehen dann Infozettel folgenden Inhalts: ?Live gibt es dann das Ganze mit enthusiastischer Bühnenshow voll auf die Ohren. Selbst die Bühne bekommt dabei auf einmal ein völlig neues Gesicht!? Was für´n Gesicht? Grün, gewaltig genervt und göbelnd? Wie meins?
Man kann ja alles schönschreiben, aber schlussendlich sind FRONTAL einfach nur eine völlig untalentierte Combo mit erbärmlichem Sänger, die sowohl am Metal als auch an moderneren Synthsounds - und erst recht an guter Rockmusik - gnadenlos scheitert.


Wolf-Rüdiger Mühlmann 1.0

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