ReviewArschbombe

Band
MAXIMUM 
Kategorie
Arschbombe 
Heft
RH #177 
Titel
Just For Kicks 
Note
2.5 

Diese Band aus Boston wollte Ende der Achtziger noch auf den längst entgleisten Glam Metal-Zug aufspringen und stahl bei Mötley Crüe und Ratt alles, was nicht niet- und nagelfest war. Es war kein großes Unglück, dass MAXIMUMs Debütalbum „Just For Kicks" damals nicht das Licht der Welt erblickte, weil ihr Label schlapp machte. Wieso die Scheibe jetzt mehr als zehn Jahre später ausgegraben wurde, ist mir mehr als unklar. Sänger Jim Gray näselt sich wie ein schlechter Abklatsch eines verkühlten Vince Neil durch die 14 nichtssagenden Songs, von denen es kein einziger auf eine „Worst Of Crüe" geschafft hätte. Gegen den Sechssaiter-Dilettanten Danny Kopko ist Mick Mars ein frickelnder Gitarrengott. Eigentlich glaubte ich Hundstruppen wie MAXIMUM vom Grunge ausgerottet (darin bestand doch wohl der einzige Sinn der Unkultur aus Seattle, oder?). Doch wie man sieht, findet sich für jeden Müll früher oder später ein Label. Ich ziehe mir jetzt jedenfalls schnell „Shout At The Devil" als Gegengift rein.


Robert Pöpperl-Berenda 2.5

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