ReviewAlbum

Band
DEAFHEAVEN 
Kategorie
Album 
Heft
RH #374 
Titel
Ordinary Corrupt Human Love 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
5.5 

Anti/Indigo (61:41)
Kaum zu fassen, aber ausgerechnet DEAFHEAVEN, das rote Tuch aller traditionellen Black-Metaller, veredeln ihr neues Album mit geradezu Rock-verdächtigen Gitarrenhelden-Leads und -soli, die dann auch tatsächlich die Höhepunkte von „Ordinary Corrupt Human Love“ darstellen. Vergesst die „Songs“ als solche, bei denen es sich um überlange Konstrukte aus verhallt flirrenden Riffs, weitgehend unverständlichem Geschrei mit wenigen melodischen Momenten sowie Sprachsamples handelt, und hört euch an, was sich die beiden Sechssaiter aus den Fingern leiern. Nicht dass die vierte Scheibe der Band darum zwingend wäre, aber im Shoegaze- oder Screamo-Schwarzmetall erlebt man so etwas selten - womit noch einmal bewiesen wäre, dass das Quintett völlig überbewertet wird und nicht einmal Substanz aus einer selbstauferlegten Romanvorlage (Graham Greenes „Das Ende einer Affäre“) schöpfen kann.


Andreas Schiffmann 5.5

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