ReviewAlbum

Band
BLOOD TSUNAMI 
Kategorie
Album 
Heft
RH #373 
Titel
Grave Condition 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Soulseller/Soulfood (27:23)
Das vierte Album der norwegischen Thrasher um Ex-Emperor-Schlagzeuger Bård „Faust“ Eithun ist eine zwiespältige Angelegenheit. Der Band zufolge sollte „Grave Condition“ lediglich eine 7“-EP werden, weswegen sich nur vier neue Songs auf der Scheibe finden. Die restlichen Tracks sind ältere, aber unveröffentlichte Aufnahmen. Das hat zur Folge, dass die Platte nicht wie aus einem Guss klingt und sich die Songs auch klanglich unterscheiden. Das allerdings nur marginal, und da BLOOD TSUNAMI sowieso eine punkige Rotzigkeit und Fuck-off-Attitüde zur Schau stellen, ist das auch nicht weiter schlimm. Und ´Poison Tongue´ und ´The Allegory Of The Cave´ ballern auch dermaßen angefressen aus den Boxen, dass es jedem Fan der frühen Slayer die Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Mit ´Gargoyle´ und ´The Acid King´ folgen aber zwei Songs, die eher im Stile von Darkthrones Nerd-Metal-Sonderbarkeiten gehalten sind und mächtig Tempo rausnehmen. Hinten raus gibt es zwar noch ein paar gekonnt runtergerotzte Thrash-Schellen, aber die Qualität des Opener-Quartetts wird leider nicht erreicht. Hätte man vielleicht doch besser als EP veröffentlicht.


Sebastian Schilling 7.0

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