ReviewAlbum

Band
NATIONS AFIRE 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Violence EP 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Redfield/Alive (19:35)
Dass NATIONS AFIRE fast sechs Jahre gebraucht haben, um mit dem Nachfolger ihres viel gelobten „The Ghosts We Will Become“-Debüts aus dem Quark zu kommen, hat einen triftigen Grund. Schließlich handelt es sich bei dem Quartett aus Oregon bzw. Kalifornien um keine Vollzeitband, sondern um den Sidekick des ehemaligen Ignite-Aushilfsgitarristen Nik Hill (v./g.), von Great-Collapse-Klampfer Chris Chasse (ex-Rise-Against), Tieftöner Brett Rasmussen (Ignite) und Drummer Todd Hennig (ex-Death-By-Stereo, derzeit Great Collapse). Auch deshalb dürfte es sich bei dem aktuellen Tonträger nur um eine EP und nicht um einen Longplayer handeln, was den sechs Nummern aber keinen Abbruch tut. Im Gegenteil: Die „Violence EP“ ist ein Release ohne Längen oder Füllmaterial, sprich ein Scheibchen wie aus einem Guss. Zumal die Allstar-Truppe mit Nummern wie ´I´m The Brick In The Ocean´, ´Another Reverie´ oder ´Dead To Rights´ nicht den Fehler macht, sich musikalisch zu sehr an ihren ehemaligen bzw. jetzigen Brötchengebern zu orientieren. Stattdessen präsentieren sich NATIONS AFIRE von ihrer rockigeren Seite, wobei sich der weitgehende Verzicht auf flache Pop-Einflüsse ebenso positiv bemerkbar macht wie die feinen Vocals des Kollegen Hill. Mehr davon!


Uwe "Buffo" Schnädelbach 8.0

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