ReviewAlbum

Band
GRAILKNIGHTS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Knightfall 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
5.0 

Intono/Rough Trade (43:40)
Wollen wir mal die Überlegung außen vor lassen, inwiefern die GRAILKNIGHTS und ihr quietschbuntes Image sowie die Soundeffekte, die einer Atari-Spielkonsole aus dem Jahr 1981 entsprungen sein könnten, überhaupt Metal sein können oder vielmehr zwischen Kirmes und Kindergarten einzusortieren sind. Wollen wir also GRAILKNIGHTS und ihren „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“-Power-Metal einfach so hinnehmen, denn immerhin existieren die GRAILKNIGHTS schon seit mehr als anderthalb Jahrzehnten und veröffentlichen hiermit ihr fünftes Album, sodass sie den einen oder anderen Fan auf ihre Seite gezogen haben müssen, was respektiert werden soll. Daher schauen wir allein auf die Qualität der Songs, können dabei aber nur drei bis vier richtig gute Stücke registrieren (u.a. ´Cthulhu´), während der Rest im „Okay“-Nirwana schwebt. Somit schaffen es die GRAILKNIGHTS in ihrem polarisierenden Stil-Bermudadreieck längst nicht, an die herrlichen Schaumkronen (Dragonforce) oder die ruhende Wasserlinie (Sabaton, deren Sänger Joakim Brodén passenderweise beim ersten Song ´Pumping Iron Power´ einen Gastauftritt absolviert) heranzureichen, sondern bewegen sich vielmehr in Richtung der Untiefen (Alestorm).


Stefan Glas 5.0

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