ReviewAlbum

Band
ANGELUS APATRIDA 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Cabaret De La Guillotine 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Century Media/Sony (52:25)
Im Gegensatz zu den meisten „neuen“ Thrash-Bands definieren sich ANGELUS APATRIDA nicht nur über Energie, sondern haben interessantes Songwriting, hohe Musikalität und ausgereifte Melodieführung vorzuweisen. Auf dem Vorgänger „Hidden Evolution“ hatte die im Jahre 2000 gegründete Band ihren Stil perfektioniert, dementsprechend bleibt das spanische Quartett seiner Linie auf „Cabaret De La Guillotine“ weitgehend treu. Stilistisch wird erneut ein Potpourri aus Bay-Area-Einflüssen (vornehmlich Megadeth, Testament, Death Angel) und moderneren Sound-Elementen geboten. Neu ist lediglich, dass sich Sänger Guillermo Izquierdo bei einigen cleanen Refrains stilistisch an Soilwork orientiert (z.B. ´The Die Is Cast´), während ´Witching Hour´ an melodische Pantera denken lässt. Die Band hat beim Kreativ-Fischen also volle Netze vorzuweisen. Die ganz großen Hits, wie sie ihre Vorbilder zahlreich aus dem Wasser gezogen haben, springen der Band aber immer wieder vom Haken (das größte Hit-Potenzial hat die Halbballade ´Farewell´ vorzuweisen). Dennoch ist „Cabaret De La Guillotine“ ein ausgeklügeltes Werk, das auch lyrisch die alte Thrash-Tugend weiterführt und auf soziale sowie politische Missstände in Spanien hinweist.


Ronny Bittner 8.0

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