ReviewAlbum

Band
ABRAMIS BRAMA 
Kategorie
Album 
Heft
RH #372 
Titel
Tusen År 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
6.5 

Black Lodge/Rough Trade (45:42)
„No jokes with names“ - diese eherne Journalistenregel hat ihren guten Grund, im Normalfall kommt bei Namenswitzeleien ja nur schale verbale Bückware raus („Den Bullshit über Hartz IV hätte er sich spahn können“). Wer seine Band allerdings auf den lateinischen Namen der Brasse (andernorts auch Blei oder Brachsen genannt) tauft, provoziert Vergleiche. Nun denn: Ähnlich wie der Weißfisch Abramis Brama für jeden Allerweltsangler einen mitteldankbaren, rüsselstülpmauligen Besser-als-nix-Fang darstellt, so bereitet die Band ABRAMIS BRAMA jedem Allerweltsrock-Freund ein mitteldankbares, mackermaulig vorgetragenes Besser-als-nix-Hörerlebnis. Seit nunmehr über 20 Jahren hardrocken sich die Schweden fast ausnahmslos auf Schwedisch durchs Geschäft. Sie haben mal Mitglieder an prominentere (und bessere) Bands wie Witchcraft verloren oder von prominenteren (und besseren) Bands wie Grand Magus geholt und bewegen selbst souverän irgendwo zwischen diesen musikalischen Polen hin und her: Siebziger-inspirierten Breitbeinig-Rock mit kräftiger Blues-Grundierung und, ähnlich wie die frühen Grand Magus, einem gepflegten Hang zum Stonern. Treibt live bestimmt den Puls hoch, als Konserve not so much.


Thorsten Dörting 6.5

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