ReviewAlbum

Band
PRAYER 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Silent Soldiers 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.5 

Escape/H´Art (52:34)
Bei PRAYER scheint sich mit „Silent Soldiers“ die Formel zu bestätigen, dass die Finnen etwa alle sieben Jahre mit einer neuen Scheibe zur Stelle sind. Auf dieser dritten Platte erinnert ein Großteil der Songs sowohl an Gary Moore als auch an dessen vorhergehenden Arbeitgeber Thin Lizzy. Der Gesang von Bandleader Tapani Tikkanen klingt folgerichtig oft nach Phil Lynott, dem man eine Prise Stephan Kaemmerer von den deutschen Frontline hinzugefügt hat. Bei den nicht ganz so keltisch anmutenden Songs kommt in die Gleichung noch eine Konstante bestehend aus den frühen Bon Jovi (vor allem, was das Keyboard-Handling angeht) und Axe (und zwar nicht nur wegen ihres Songs ´Silent Soldiers´) hinzu. Zwar haben sich auf „Silent Soldiers“ auch ein paar lediglich gefällige Songs eingeschlichen, andererseits sind beispielsweise ´Rock And A Hard Place´ oder ´Dead Dog´ sehr knackig ausgefallen; ja, PRAYER schaffen es sogar, den knapp 15-minütigen Schlusssong ´Mystery Island´ spannend zu gestalten.


Stefan Glas 7.5

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