ReviewAlbum

Band
NAPALM DEATH 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Coded Smears And More Uncommon Slurs 
Erscheinungsjahr
2018 
Note

Century Media/Sony (93:41)
NAPALM DEATH haben sich schon immer gern abseits des klassischen Albumformats ausgetobt. Dabei fielen einige ihrer besten bzw. kultigsten Outputs ever an („Peel Sessions“, Split-Flexi mit S.O.B.), aber auch stilistische Schlenker, bei denen sich die Gefolgschaft irritiert am Kopf kratzte. Nach dreieinhalb Dekaden Band-History ist man diese Über-den-Tellerrand-Guckerei gewöhnt, sodass „Coded Smears...“ eher Ergänzung als Kontrapunkt zu den regulären Veröffentlichungen ist. Zusammengefasst werden 31 Raritäten, die zwischen 2004 und 2016 entstanden sind, in erster Linie Bonustracks der Alben dieser Phase sowie Beiträge zu diversen Split-Scheiben und Compilations. Stilistisch gibt´s neben meist sehr geilem Napalm-Geballer im Stil der letzten Jahre (´Losers´!) Ausflüge in die von der Truppe so geliebten düster-unterkühlt angeschrägten Industrial/Darkwave-Gefilde sowie einige Coverversionen. Für Letztere schnappt man sich völlig verschiedenartige Vorlagen von Gepopel (kein Highlight, aber einer der besten Bandnamen, wo gibt), G-anx, Cardiacs, Sacrilege und Gauze. All diese Schätze werden nicht mal Die-hards in den Original-Formaten im Schrank haben. Zudem wirkt „Coded Smears...“ über weite Strecken so homogen, als hätte man einen offiziellen neuen Longplayer auf dem Tisch. Es lohnt sich also.


Jan Jaedike

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