ReviewAlbum

Band
MOTHER MISERY 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Megalodon 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
8.0 

Transubstans/Record Heaven (38:15)
John Hermansen klingt wie eine Mischung aus Dave Wyndorf und Ralf Gyllenhammar, und irgendwo zwischen Monster Magnet und Mustasch passen MOTHER MISERY auch stilistisch ins Regal. Kraftvollen, aber mal nicht retrograden, sondern sehr zeitgenössisch, nicht zuletzt ziemlich fett produzierten Hardrock/Metal mit leichten Stoner-Einschlüssen setzen die vier Schweden auf ihrem vierten Album ins Werk. Sie haben Wucht, Gespür für die richtige Dosierung von Tempo und Dynamik und fast immer eine Melodie zum Merken in petto. An kompositorischer Komplexität besteht kein Interesse, an Improvisation schon mal gar nicht - und sie tragen Hipster-Bärte. Diese Band peilt auf souveräne Weise die großen Bühnen an und hat das Zeug zum gut dotierten Radio-Act. Anfangen könnte man mit dem Titelsong, aber jeder andere ginge auch.


Frank Schäfer 8.0

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