ReviewAlbum

Band
KAMELOT 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
The Shadow Theory 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.5 

Napalm/Universal (52:13)
Harter Tobak ist nicht nur das Thema von KAMELOTs Album „The Shadow Theory“, der globale Bewusstseinszustand, sondern auch die Platte selbst, denn die klingt weniger bombastisch, dafür deutlich härter und ruppiger als ihr Vorgänger „Haven“. Geht es nach dem Intro im ersten Song ´Phantom Drive´ noch gewohnt melodiös-melancholisch zu, kommt gleich im Anschluss die progressive, düstere Ablösung in Form von ´Ravenlight´. Bei ´Mindfall Remedy´ und ´The Proud And The Broken´ packt Fronter und Vielseitigkeitswunder Tommy Karevik sogar die Growls aus. Neben der Ballade ´In Twilight Hours´ mit Jennifer Haben (Beyond The Black) liefern die Jungs als kleinen Kontrast mit ´Burns To Embrace´ einen potenziellen zukünftigen Publikumsliebling im Midtempo ab. Dank Kinderchor-Passage entwickelt sich die Nummer zum Ohrwurm der Platte, dicht gefolgt vom Uptempo-Ausbruch ´Vespertine (My Crimson Bride)´. So richtig Hühnerpelle gibt´s aber nur bei ´Stories Unheard´, wenn die Jungs doch mal den fetten Bombast-Hammer auspacken. Dass die Band musikalisch Bombe ist, wird hier eigentlich nur der Vollständigkeit halber erwähnt, anderes ist man von KAMELOT nicht gewohnt. Wohl aber emotionale Momente en masse, und die bleiben auf dieser Scheibe ein kleines bisschen auf der Strecke.


Alexandra Michels 7.5

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