ReviewAlbum

Band
ELEANOR 
Kategorie
Album 
Heft
RH #371 
Titel
Celestial Nocturne 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Mighty/Soulfood (63:17)
Wer hätte das gedacht: ELEANOR aus Japan sind Chefredakteur Kaisers Guilty Pleasure. Tja, geheim bleibt in unseren Hallen nichts, sorry, Boris-san! Aber halb so schlimm: Obwohl hier ebenfalls ´ne hübsche junge Dame am Mikro steht, hat diese Combo mit Babymetal ungefähr genauso viel gemeinsam wie Tokio Hotel mit Eisregen. „Celestial Nocturne“ bietet  melancholischen Dark-Melodic/Gothic-Metal mit leicht folkigem Einschlag und feinen Gitarren- und Keyboard-Arrangements. Frontfrau Shiori Vitus setzt mit samtig-tiefem, kraftvollem Organ ein Zeichen gegen die dünnstimmigen Symphonic-Metal-Mäuschen dieser Welt, transportiert aber dennoch Emotionen und klingt auch mal zerbrechlich. Am ehesten könnte man diese Kapelle vielleicht als asiatisches Pendant zu Sentenced mit hörbaren The-Gathering-Einflüssen beschreiben, am besten hört ihr euch das Ganze aber selbst mal an.


Alexandra Michels 7.0

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