ReviewAlbum

Band
VISIONS OF ATLANTIS 
Kategorie
Album 
Heft
RH #370 
Titel
The Deep & The Dark 
Erscheinungsjahr
2018 
Note
7.0 

Napalm/Universal (41:01)
VISIONS OF ATLANTIS haben sich auf „The Deep & The Dark“ thematisch der hohen See verschrieben und sind im Line-up mit Sängerin Clémentine Delauney und ihrem männlichen Gegenpart Sigfried Samer zum Glück seit einigen Jahren stabil. Die Österreicher schaffen es, mit starken Refrains, dramatischen, aber nicht alles übertünchenden Symphonic-Elementen und starker Frontfrau eine hübsche kleine Insel im endlosen Genre-Meer anzusegeln. Die Hooks von Songs wie ´Return To Lemuria´, dem Power-Metal-Track ´Words Of War´ oder ´The Silent Mutiny´ könnten zwar super als Grundlage für fröhliche Kinderlieder durchgehen, aber kriegt die Dinger erst mal wieder aus dem Kopf! Ganz groß die unaufgeregte Ballade ´The Last Home´, ironischerweise unkitschigster Song des Albums. In diesem überfrachteten Metal-Zweig herauszustechen, muss man erst mal schaffen, und das macht diese Truppe gar nicht übel.


Alexandra Michels 7.0

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