ReviewAlbum des Monats

Band
HOBBS ANGEL OF DEATH 
Kategorie
Album des Monats 
Heft
RH #356 
Titel
Heaven Bled 
Erscheinungsjahr
2016 
Note
7.5 

High Roller/Soulfood (58:48)
Dass Peter Hobbs, der Kopf hinter HOBBS´ ANGEL OF DEATH, ein echtes Original ist, unterstreicht nicht zuletzt sein Interview in dieser Ausgabe. Ein Veröffentlichungszyklus, der drei Longplayer binnen knapp 30 Jahren hervorbringt, würde Def Leppard zur Ehre gereichen, unterstreicht aber, dass Mr. Hobbs wohl so einiges, aber ganz bestimmt keine Kompromisse mag. Der stilistische Grenzgänger aus Australien hat es nämlich auch auf „Heaven Bleed“ problemlos geschafft, seinen tief in den Achtzigern verwurzelten und von europäischen Legenden wie Celtic Frost, Kreator und Destruction sowie amerikanischem Extrem-Metal der Marke Slayer oder Dark Angel nachhaltig beeinflussten räudigen Rumpel-Thrash ohne Spannungsverluste perfekt in die Gegenwart zu transportieren. Das ist nichts für Schöngeister, geht aber gut auf die Glocke und ist somit ein gefundenes Fressen für Leute, die sich auf der Suche nach dem nächsten speckig-authentischen Metal-Kick befinden.
HOBBS´ ANGEL OF DEATH? Find ich gut!
DISKOGRAFIE
Virgin Metal Invasion From Down Under (Demo, 1987)
Angel Of Death (Demo, 1987)
Hobbs´ Angel Of Death (1988)
Inheritance (1995)
Hobbs´ Satan´s Crusade (Compilation, 2003)
Heaven Bled (2016)

LINE-UP
Peter Hobbs (v./g.)
Simon Wizen (g.)
Alessio „Cane“ Medici (b.)
Iago Bruchi (dr.)

DIE PATEN
Wer die folgenden Bands mag, steht auch auf HOBBS´ ANGEL OF DEATH:
Slayer * Destruction * Kreator * Sodom * Dark Angel * Mortal Sin * Infernäl Mäjesty * Venom * Rigor Mortis * Bestial Warlust * Deströyer 666 * Sarcófago * Blasphemy * Slaughter Lord


Thomas Kupfer 7.5

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