ReviewAlbum des Monats

Band
CHAPEL OF DISEASE 
Kategorie
Album des Monats 
Heft
RH #332 
Titel
The Mysterious Ways Of Repetitive Art 
Erscheinungsjahr
2014 
Note
9.0 

F.D.A./Soulfood (47:30)
Mit „Summoning Black Gods“ konnten CHAPEL OF DISEASE 2012 bereits einigen Staub aufwirbeln und gehörten damit zu den Wegbereitern der deutschen Old-School-Death-Metal-Welle. Gute zwei Jahre später stellen die Kölner nun ihr Zweitwerk mit dem kryptischen Titel „The Mysterious Ways Of Repetitive Art“ vor. Beim Opener ´The Mysterious Ways´, der vier Minuten lang sehr gekonnt ein markantes Motiv variiert, wird deutlich, dass die Band mehr wollte, als nur einen soliden Nachfolger zum erfolgreichen Erstling aufzunehmen. Vielmehr haben CHAPEL OF DISEASE ihren Horizont erweitert und setzen nun auf anspruchsvolle Kompositionen, die selten den üblichen Strophe-Refrain-Schemata folgen. Natürlich ist das Fundament stets der schon auf dem Vorgänger recht eigenständige Death Metal. Zusätzlich gibt´s aber nun Momente, die mal an Black Sabbath (´Symbolic Realms´) oder in ruhigeren Passagen an Pink Floyd (´Life Is But A Burning Being´) erinnern. Vergleichen könnte man das Ganze am ehesten mit Tribulation, die es ebenfalls verstehen, Progrock mit Classic Death Metal zu kombinieren. Verdammt stark!

DISKOGRAFIE
Death Evoked (Demo, 2010)
Chapel Of A Lifeless Cult (Split-7“ mit Lifeless, 2012)
Summoning Black Gods (2012)
The Mysterious Ways Of Repetitive Art (2015)


LINE-UP
Laurent Teubl (v./g.)
Cedric Teubl (g.)
Christian Krieger (b.)
David Dankert (dr.)


DIE PATEN
Wer mit folgenden Bands etwas anfangen kann, dürfte auch an „The Mysterious Ways Of Repetitive Art“ Gefallen finden:

Tribulation * Beyond * Venenum * Sulphur Aeon * Death * Morbus Chron * Charon * Obscure Infinity * Necros Christos * Degial * Unaussprechlichen Kulten * Asphyx * Deathronation * Nocturnus * Hooded Menace * Rattenfänger * Grave Miasma * Diocletian * Alchemyst * Drowned * Morgoth * Sonne Adam


Ein Interview mit CHAPEL OF DISEASE lest ihr auf den Seiten 54/55 in diesem Heft.


Sebastian Schilling 9.0

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