ReviewAlbum des Monats

Band
CANDLEMASS 
Kategorie
Album des Monats 
Heft
RH #263 
Titel
Death Magic Doom 
Erscheinungsjahr
2009 
Note
10.0 

Nuclear Blast/Warner (47:44)
Der Einstieg ins zehnte Studiolangeisen der schwedischen Epic-Doom-Institution erfolgt mit dem aggressiv lospreschenden ´If I Ever Die´ sehr flott. ´Black Dwarf´ lässt grüßen. Gleich danach saust der ´Hammer Of Doom´ im tödlichen Zeitlupentempo auf den Hörer nieder und bewegt sich inklusive finsterer Glockenschläge, grabeskalter Friedhofsatmosphäre und großartiger Gitarrenarbeit im Mittelteil in den Sphären unsterblicher Black-Sabbath-Klassiker wie ´War Pigs´ oder ´Black Sabbath´. Nicht minder atmosphärisch tönen das im doomigen Midtempo stampfende ´The Bleeding Baroness´, der Aggro-Doomster ´Dead Angel´ oder der sehr klassische, von Robert Lowe fantastisch in allerbester Dio-Manier interpretierte Rausschmeißer ´My Funeral Dreams´. Dazu kommen vielschichtig aufgebaute Grower wie ´Demon Of The Deep´ oder ´House Of Thousand Voices´, die mit jedem weiteren Durchlauf ein Stück weit mehr zünden. Klasse! Wenn diese Scheibe nicht binnen Rekordzeit zum modernen Genre-Klassiker avanciert, dann weiß ich es auch nicht mehr.
Messiah-Marcolin-Hardliner mögen mich steinigen: Aber „Death Magic Doom“ steht den beiden Über-Meilensteinen „Nightfall“ und „Tales Of Creation“ in absolut NICHTS nach. Ihr wollt wissen, wofür der Begriff Epic-Doom erfunden wurde? Einzig und allein für Hammerscheiben wie diese!


Andreas Stappert 10.0

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