ReviewAlbum des Monats

Band
RUSH 
Kategorie
Album des Monats 
Heft
RH #241 
Titel
Snakes & Arrows 
Erscheinungsjahr
2007 
Note
8.0 

Atlantic/Warner (62:48)
„Snakes & Arrows“ ist sowohl für Gitarrist Alex Lifeson als auch für unseren Schreiber und Fotografen Hans-Martin Issler das beste RUSH-Album seit Ewigkeiten. Und obwohl die Kanadier natürlich immer noch in einer ganz eigenen Liga spielen, ist sich der RUSH-süchtige Teil der Redaktion - Albrecht, Rensen, Kupfer und meine Wenigkeit - einig, dass „Snakes & Arrows“ nur eine kleine Götterdämmerung geworden ist - für mich ist es sogar die „schwächste“ Platte seit dem 1974er Debüt „Rush“. Woran das liegt: schlicht und einfach an fünf (von insgesamt 13) Songs, die relativ austauschbar tönen: ´The Larger Bowl´, ´Spindrift´, ´Faithless´, ´Bravest Face´ und ´We Hold On´. Der Rest ist allerdings erneut über jeden Zweifel erhaben und bewegt sich - trotz nach wie vor starker Gitarrenlastigkeit und dezent eingesetzter Keyboards - wieder zurück zu „Presto“-Zeiten. Die verhältnismäßige Ruppigkeit von „Vapor Trails“ wurde ad acta gelegt.
Die Höhepunkte der Platte: der straighte Opener ´Far Cry´, die mit tollen Hooks angereicherten ´Armor & Sword´ und ´Good News First´, die beiden Instrumentals ´Malignant Narcissism´ und ´The Main Monkey Business´, das mit diversen bluesigen Parts versehene, sich ansonsten wie ´ne Mischung aus ´Nobody´s Hero´ und ´The Trees´ anhörende ´The Way The Wind Blows´ sowie das famose, Klassiker-Potenzial offenbarende ´Workin´ Them Angels´.


Boris Kaiser 8.0

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