ReviewAlbum des Monats

Band
OZZY OSBOURNE 
Kategorie
Album des Monats 
Heft
RH #102 
Titel
Ozzmosis 
Erscheinungsjahr
1995 
Note
8.5 

Was von großen Namen in letzter Zeit veröffentlicht wurde, hat nicht unbedingt vom Hocker gerissen. Egal, ob Maiden, AC/DC, das Comeback von Ritchie Blackmore im Rainbow-Mäntelchen oder der Versuch von Rob Halford, den Alternative-Kids die lahme Show zu stehlen. (Zweimal ins Schwarze getroffen, zweimal daneben, Breuschl...- g.k.) Um so überraschender, daß der ältere Herr, den sie alle den 'Verrückten' nennen und der seine Karriere schon x-mal für beendet erklärt hat, den Kollegen aus den Siebzigern und Achtzigern ebenso wie den Jungspunden der Neunziger zum x-ten Mal richtig zeigt, wo's langgeht, wie man ein homogenes Album mit persönlichter Note zusammenstellt. Ozzy ist nicht zahnlos, sondern zeitlos. 'Ozzmosis', unter Mitwirkung von Gitarrenderwisch Zakk Wylde und Ex-Yes-Keyboarder Rick Wakeman entstanden, enthält alle gewohnten Ozzy-Trademarks. Songwriting (jede Menge hörenswerter Melodien) und Produktion stehen weit über der Norm, klingen spritzig, kraftvoll - und über weite Strecken auch moderner als der Großteil dessen, womit sich die Legionen der Möchtegern-Sabbath-Nachahmer seit einiger Zeit breitzumachen versuchen. Anspieltips: Das von Sitar-Klängen umschwirrte 'My Little Man' und der Dampfbügelzeitlupengroover 'Thunder Underground'.


Matthias Breusch 8.5

AMAZONEMPFEHLUNG

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen