RH #376Interview

KRISIUN

Brutal, schnell und mit viel Wut

Krisiun

Ihr steht auf den Kraftmeier-Death-Metal von KRISIUN,  fandet die letzten beiden Scheiben der Brasilianer aber auf Dauer doch etwas langatmig? Das ging der Band selbst wohl ganz ähnlich, denn „Scourge Of The Enthroned“ ist wieder klassischer geraten: Es wird mehr gerödelt. Wir sprachen mit Gitarrist Moyses Kolesne, der uns verriet, woher die Band nach fast 30 Jahren noch ihre Kraft und Motivation nimmt.

Im Vergleich zu euren beiden letzten Platten geht ihr mit „Scourge Of The Enthroned” mehr zu euren Wurzeln zurück. Eine bewusste Entscheidung?

»Ja, mit diesem Album wollten wir wieder mehr auf den Punkt kommen und uns weniger darum kümmern, dass die Songs „schön“ sind (lacht). Wir wollten ein Album wie „Black Force Domain“ aufnehmen: brutal, schnell und voller Wut. Heutzutage gibt es mehr und mehr Bands, die den Metal immer kommerzieller und digitaler machen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, zu unseren Wurzeln zurückzukehren und ein rohes Death-Metal-Album einzuspielen – ohne die Drums supergerade zu rücken und alles zu editieren, bis es völlig steril klingt. „Scourge Of The Enthroned“ ist ein Old-School-Album, weil wir eine Old-School-Band sind, die immer noch an den Death Metal glaubt.«

Wo würdest du „Scourge Of The Enthroned“ in eurer Diskografie einordnen?

»Die Platte ist ein bisschen anders als die letzten beiden, worüber sich die alten Die-hard-Fans sicher freuen werden. Aber es gibt auch einige innovative Songs auf der Platte, die live eine Herausforderung für...

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