RH #374Krach von der Basis

SLAUGHTERDAY

Kumpels wider Willen

Slaughterday

Das infernalische Death-Metal-Duo SLAUGHTERDAY serviert uns eine neue EP (vier taufrische Songs plus zwei Cover), passenderweise „Abattoir“ (dt.: Schlachthaus) betitelt, die eine erneute musikalische Weiterentwicklung erkennen lässt. Bei der Auswahl der Coversongs haben die beiden Ostfriesen erneut Geschmack bewiesen. Jens Finger (g./b.) und Bernd Reiners (v./dr.) stellten sich gemeinsam unseren Fragen.

Jens, Bernd, beim Hören der neuen Songs ist mir aufgefallen, dass die Stücke insgesamt grooviger, aber auch doomiger daherkommen, ohne dass ihr an Brutalität verloren habt. Seid ihr jetzt definitiv auf dem Weg, einen eigenen Stil zu entwickeln?

»Das hören wir nicht zum ersten Mal«, gesteht Jens. »Natürlich wollen wir von Album zu Album gerne immer ein bisschen unterschiedlich klingen, auch vom Sound her. Aber das geschieht nicht bewusst, getreu dem Motto „Jetzt lass uns mal einen doomigen Song schreiben“. Das ist dann eher der Situation geschuldet, dass wir in den letzten Monaten sehr viel Doom gehört haben und dadurch vielleicht unterschwellig beim Songwriting beeinflusst wurden.«

In diesem Zusammenhang sind die beiden Coversongs von Trouble (´Victim Of The Insane´) und Amorphis (´Grails Mysteries´) sehr gut gewählt. Was muss ein Song haben, damit er von euch ausgewählt und dann in ein SLAUGHTERDAY-Gewand gesteckt wird?

Bernd: »Es gibt zwei Faktoren, die dafür ausschlaggebend sind, ob wir einen Song covern oder nicht. Zum einen sollte der Track schon ganz nah am...

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