RH #374Classic Albums

SKID ROW

„Slave To The Grind“ (1991)

Skid Row

Anfang der Neunziger beginnt sich der US-amerikanische Musikmarkt zu wandeln: Die Zeit der glattgebügelten und austauschbaren Haarspray-Bands, die im vorangegangenen Jahrzehnt von den Plattenfirmen massiv gepusht wurden, neigt sich dem Ende zu. Auf lange Sicht überlebt nur, wer ein Alleinstellungsmerkmal bieten kann. SKID ROW treffen mit ihrem zweiten Album, das wesentlich härter und roher als das Debüt daherkommt, den Nerv der Zeit.

Gitarrist Dave „The Snake“ Sabo erinnert sich an die turbulenten Tage, in denen der Grundstein für „Slave To The Grind“ gelegt wird:

»Als wir mit den Arbeiten an den Songs begannen, waren wir gerade im Vorprogramm von Aerosmith auf Tour. Fokussiert zu bleiben, fiel uns nicht leicht, weil es für so junge Musiker wie uns unterwegs recht viele Ablenkungen gab. Natürlich gibt es da draußen viele Künstler, die sich darauf spezialisiert haben, ihre Alben zu schreiben, während sie um die Welt touren – wir gehören aber definitiv nicht dazu. Die große Ausnahme war ´Get The Fuck Out´. Der Track ist mehr oder weniger während eines einzigen Fluges nach Australien entstanden. Eigentlich wollten wir nur ein bisschen rumkaspern und uns in Form halten, aber am Ende stand der komplette Song. Die Lyrics beziehen sich auf einen Typen, der damals in unserer Roadcrew gearbeitet und sich ordentlich danebenbenommen hat.«

Die zwei Jahre, die seit der Veröffentlichung des Debütalbums ins Land gezogen sind, sind nicht spurlos an den Bandmitgliedern vorbeigegangen.

»Zwischen...

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