RH #373ToneZone

ENTOMBED A.D.

»Der Mensch bleibt der wichtigste Faktor«

Entombed A.D.

Nico Elgstrand ist 45 und tat sich bei den Doom-Rockern Terra Firma durch melodische Bassarbeit hervor, ehe er 2004 bei Lars Göran Petrov & Co. landete. Dort wechselte er 2010 zur Gitarre und blieb auch dabei, als sich die schwedische Death-Metal-Legende vier Jahre später in zwei Lager aufspaltete. Spätestens seitdem ist er der musikalische Kopf von ENTOMBED A.D., an seiner Seite ist der deutlich jüngere Brasilianer Guilherme Miranda, ein bis zu seinem Einstieg 2015 unbeschriebenes Blatt, allerdings nicht wegdenken.

Nico, du nimmst mittlerweile eine tragende Rolle beim Songwriting der Band ein. Wie gehst du damit um, gewissermaßen ein schweres Erbe zu tragen?

Nico: »Ich bin schon eine gefühlte Ewigkeit dabei und werde manchmal trotzdem noch „der Neue“ genannt, wenn auch nur zum Scherz. Das erleichtert mir die Arbeit aber tatsächlich und stimmt im Grunde auch, denn ich fühle mich nach wie vor wie ein Fan, der das Glück hatte, die Musik einer seiner Lieblingsbands mitgestalten zu dürfen. Ich versuche also, dem alten Stil treu zu bleiben, ohne meinen eigenen zu verleugnen, denn das würde auch gar nicht funktionieren. Früher träumte ich davon, bei Iron Maiden Schlagzeug zu spielen, weil ich Clive Burr nach seinem Ausstieg vermisste, doch jetzt begnüge ich mich mit Entombed (lacht).«

Du hast aber doch auch Idole im Gitarrenbereich, oder?

Nico: »Klar, Mark Knopfler, David Gilmour, Jeff Beck, Eddie Van Halen und natürlich Yngwie Malmsteen. Hinzu kommen mehrere alte Blues-Leute wie B.B....

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