RH #373Special: H.P. Lovecraft im Heavy Metal

Der Zauber der Großen Alten

H.P. Lovecraft

Dass die Wesen aus den Welten, die der Horrorschriftsteller H.P. LOVECRAFT erschaffen hat, zahlreiche Metal-Alben bevölkern, muss man wohl kaum jemandem sagen, der sich etwas besser in der Szene auskennt. Der „Hohlwangige aus Neuengland“ provoziert bis heute nicht nur Sekundärliteratur über sein kontroverses Leben und Werk, sondern eben auch Musik, weil er mit seinem Mythos um die Großen Alten und dem „Necronomicon“ etwas geschaffen hat, das die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie mancherorts verwischt.

In diesem Special geht es nicht um einen peniblen Abriss aller „Lovecraft-Bands“, sondern um ein paar Szenevertreter, die sich auskennen und erklären können, warum „Miskatonic Metal“ nicht nur locker über die Lippen, sondern auch gut ins Ohr geht – aber zuerst ein paar Fakten:
Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island in eine Familie hineingeboren, die sich verbissen an Glanz und Gloria ihrer aristokratischen Vorfahren klammerte. Deshalb litt ihr Nachkomme unter verzerrter Selbstwahrnehmung: elitärer Anspruch kontra Armut, insbesondere in späteren Jahren, denn wenn Lovecraft eines nicht konnte, dann als Literat leben, geschweige denn, dass er für sein von Kindesbeinen an durch Mythologie und Gothic-Vorreiter wie Edgar Allan Poe beflügeltes Schaffen hoch angesehen worden wäre.
Lovecraft kränkelte ständig und schloss unter anderem deshalb nie die High School ab, was ihn vermutlich noch paranoider machte, als er aufgrund...

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