RH #373Smalltalk

SUBSIGNAL

Vom Hocker zum Mikro

Subsignal

In schöner Regelmäßigkeit verwöhnen uns SUBSIGNAL mit melodischem Anspruchs-Rock, der sich mit dem Schlagwort Prog nur noch unzureichend beschreiben lässt, weil sich die ehemaligen Sieges-Even-Musiker längst über alle Vergleichsmöglichkeiten hinweggesetzt haben. Auch auf „La Muerta“ fühlt man sich wieder spätestens dann wie zu Hause, wenn Goldkehlchen Arno Menses zu singen anfängt.

Arno, was machte ´La Muerta´ zum Titelstück eurer neuen Scheibe, und inwieweit fasst es irgendein übergreifendes Thema zusammen?

»Es war als erstes Stück fertig, und wir hielten den Titel für geeignet, weil sich jeder etwas darunter vorstellen kann, obwohl es kein Englisch ist. Zwischen den einzelnen Songs besteht aber kein Zusammenhang.«

Wie schaffst du es, die Texte eures Hauptkomponisten und Sängers Markus Steffen glaubwürdig rüberzubringen?

»Wir kennen uns jetzt schon so lange, dass wir auch eine enge persönliche Beziehung zueinander haben. Wenn er also etwas geschrieben hat, ahne ich oft, worauf er sich damit beziehen könnte, und verstehe, was ich damit ausdrücken muss.«

Eure neue Plattenfirma spricht vom bisher zugänglichsten Album der Band, aber einen Unterschied zu seinem Vorgänger „The Beacons Of Somewhere Sometime“ gibt es, abgesehen von kürzeren Songs, eigentlich nicht.

»Die letzte Scheibe ging schon ein wenig zurück zu unseren Anfängen mit Sieges Even – längere Instrumental-Parts, vertrackte Strukturen. „La Muerta“ ist einfacher gehalten, weil das Songwriting bei uns mittlerweile wie von...

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