RH #373Smalltalk

PRAYING MANTIS

Die Geister und das Geld

Praying Mantis

Überraschend flott und ohne Besetzungswechsel setzen PRAYING MANTIS ihr neues Album „Gravity“ ab. Gitarrist Tino Troy lässt sich vom traurigen Hintergrund der starken Scheibe die Laune nicht vermiesen und sorgt im Gespräch für einige Lacher.

Troy, kannst du uns über die Titelwahl „Gravity“ (dt.: Schwerkraft) aufklären?

»Bei „Gravity“ geht es um das Fallen (lacht). Der Name kam mir in den Sinn, als ich letztes Jahr den Titelsong für einen Freund schrieb, der sich das Leben genommen hatte. Das war wirklich tragisch. Es ging auch um seine soziale Stellung, denn er lebte sein Leben gewissermaßen abseits der Gesellschaft, mit der er nicht klarkam. Er war ein guter Songschreiber und Partner für mich, abseits der PRAYING MANTIS- und Rockmusik-Schiene. Ich hoffe, dass er nun an einem besseren Ort ist. Das war jetzt ein ziemlich trauriger Einstieg (lacht).«

Viel erfreulicher: „Gravity“ ist euer zweites Album in Folge mit demselben Line-up.

»(Lacht.) Ja, das ist ziemlich ungewöhnlich für uns.«

Offenbar haben dein Bruder Chris (b.) und du ein Rezept entwickelt, um die Bandmitglieder bei der Stange zu halten.

»Das wäre schön! Wir wollten immer für eine gute Bandchemie sorgen. Wir sind keine schwierigen Typen, zumindest glaube ich das (lacht). Früher hat die Besetzung einfach nicht funktioniert, und einige Leute benutzen PRAYING MANTIS als Sprungbrett, um später woanders einzusteigen. Besonders die Sänger. Die gehen da hin, wo das Geld ist (lacht).«

Ist der Song ´Mantis Anthem´ euren Fans...

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