RH #373Interview

GRAVEYARD

Stillstand ist Tod

Graveyard

Was märchenhaft begann, fand im Herbst 2016 ein rasches Ende: Nachdem GRAVEYARD mit vier Alben dem Retro-Rock zu neuer Salonfähigkeit verholfen hatten, gaben sie urplötzlich ihre Auflösung bekannt. Anfang 2017 verkündeten die Schweden bereits ihre Reunion, die allerdings ohne Gründungsmitglied Axel Sjöberg an den Kesseln stattfand. Mit „Peace“ erscheint nun die Musik gewordene Friedenspfeife der Schweden mit schmackhaftem Hardrock-Tobak und bluesigem Filter. Sänger/Gitarrist Joakim Nilsson spricht über den neuen Fokus der Band, Axels Erbe und den Vorteil von Live-Aufnahmen im Studio.

Auf eurem Cover steht zwar „Peace“, aber bis auf die pittoreske Landschaft sieht es darauf nicht sehr friedlich aus. Wie kam die Idee dazu auf?

»Der Typ, der es entworfen hat (Ulf Lundén - ir), hatte freie Hand und konnte alles tun, was er wollte. Er hat immer sehr gute Ideen und bereits die Cover von „Hisingen Blues“ und „Innocence & Decadence“ gestaltet. Wir haben ihm den Titel des Albums genannt, und er hat diesen auf seine eigene Art interpretiert. In seinem kreativen Prozess haben wir ihn nicht gestört, weil wir sicher waren, dass er etwas Starkes abliefert. Daher kann ich leider gar nicht mehr dazu sagen. Er ist aus gutem Grund ein Künstler – und ich bin keiner, also halte ich besser meine Klappe.«

Er hat zwei Elemente eingebaut, die Bezug auf eure Trennung und die Reunion zu nehmen scheinen: die Reanimation mit einer Autobatterie und die kaputte Trommel im Wasser. Was hast du persönlich aus...

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