RH #373Interview

PARKWAY DRIVE

Momente für Menschen

Parkway Drive

Obwohl der Sound auf „Reverence“ nach viel Lichtshow verlangt, ist es inhaltlich das dunkelste Album von PARKWAY DRIVE geworden. Neben stadiontauglichem Metal mit Core-Prise überraschen die Australier dabei mit ruhigeren Tönen und bedrückender Stimmung. Wir trafen den charismatischen Sänger Winston McCall in einem stylischen Düsseldorfer Hotel zum Plausch.

Winston, wie hat der Erfolg des Vorgängers „Ire“ eure Herangehensweise an das Album verändert?

»Die Soundbreite ist viel größer als zuvor. Es gibt viele neue Elemente, die wir bisher nicht verwendet haben, oder solche, die wir nun im größeren Stil anbringen. Das ist das Resultat der gewonnenen Selbstsicherheit, da dies in Teilen auf „Ire“ bereits funktioniert hat. Das letzte Album war für uns nicht nur ein Erfolg, sondern hat uns auch bewiesen, dass wir etwas Neues schaffen können. Dieses Mal haben wir uns von unseren Ideen leiten lassen, auch wenn die wesentlich größer sind als alles, was wir zuvor gemacht haben. Wir wollten kein Album aufnehmen, auf dem zwei Songs gleich klingen, und uns nicht rückwärts bewegen, sondern zu dem stehen, was wir machen möchten. Auf „Reverence“ gibt es nun viel weniger alten Sound, denn wir haben an nichts aus rein nostalgischen Gründen festgehalten. Wir richteten uns stattdessen danach, was die Songs brauchten. Wenn das bedeutete, dass alles neu sein soll – dann war das so.«

Ihr habt sie hörbar noch mehr auf die großen Stadion-Shows ausgerichtet, die ihr mittlerweile spielt. Wie sehr hat das...

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