RH #373Interview

IRON ANGEL

Blackmore hatte Bock

Iron Angel

Kreator, Sodom, Destruction, Tankard. Die Big 4 des teutonischen Speed- und Thrash Metal sind heute in Stein gemeißelt. Das war allerdings nicht immer so. IRON ANGEL galten Mitte der Achtziger als heißester Tipp für die Thronfolge.

Bereits nach zwei Demos konnten die Hamburger 1984 im Rock-Hard-Poll in der Kategorie „Beste Gruppe national“ die Top Ten knacken. Ihre erste LP „Hellish Crossfire“ schlug ein Jahr später ein wie eine Bombe. Nach einem weiteren Album sowie einer Tour im Vorprogramm von King Diamond explodierte 1986 allerdings auch die Besetzung.
Mit einer neuen CD im Gepäck blickt Sänger Dirk Schröder heute nicht im Zorn zurück, sondern vielmehr hoffnungsfroh in die Zukunft. Schröder ist das einzige übrig gebliebene Originalmitglied von IRON ANGEL. Mit Mäx Behr hinterm Schlagzeug, Didy Mackel am Bass sowie den beiden Gitarristen Mitsch Meyer und Robert Altenbach hat der Mann mit der charismatischen Stimme (den das englische Magazin „Metal Forces“ 1985 gar zum „Rob Halford des Black Metal“ kürte) eine äußerst schlagfertige und hungrige neue Besetzung um sich geschart. Eine erste Kostprobe gab es im Jahre 2015 beim Headbanger´s Open Air in Brande-Hörnerkirchen, so nahe an Hamburg quasi ein Heimspiel für IRON ANGEL und ihre verbliebenen „Legions Of Evil“. Dirk zeigt sich heute noch angetan:

»Das Headbanger´s war natürlich der Hammer. Es war zwar recht ungewohnt, nach so langer Zeit mal wieder vor so vielen Leuten auf der Bühne zu stehen, aber es hat riesigen Spaß...

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