RH #373Interview

FIVE FINGER DEATH PUNCH

Abendessen im Weißen Haus

Five Finger Death Punch

Die Erfolgskurve von FIVE FINGER DEATH PUNCH zeigt steil nach oben, und selbst die Alkoholprobleme von Sänger Ivan Moody konnten den Höhenflug des US-Quintetts nicht stoppen. Gitarrist, Bandgründer, Songwriter, Action-Freak, Workaholic und Tausendsassa Zoltan Bathory spricht mit uns über die neue Platte „And Justice For None“, Zensurprobleme, die Gesundheit von Ivan und seine Verbindung zur Air Force One.

Zoltan, wo genau steckst du gerade?

»In Las Vegas, wo wir den Bühnenaufbau und generell die gesamte Technik für die nächste Tournee vorbereiten.«

Ich vermute, der aktuelle Zoff mit den Zensurbehörden wegen eures neuen Albumcovers, das ein muskulöses Fantasiemonster zeigt, das kurz davor steht, einen roten Knopf in einem apokalyptischen Szenario zu drücken, schmälert ein wenig die Vorfreude auf die Tournee.

»Die Sache ist total lächerlich. Mit diesem Cover wollten wir die heutige Gesellschaft kritisieren, in der die Kunst des Debattierens verloren gegangen ist und in der sich jeder sofort angegriffen fühlt und bereit ist, zum Äußersten zu gehen. Es grenzt schon an Satire, dass ausgerechnet dieses Cover mit dieser Botschaft nun selbst auf den Index soll.
Der Albumtitel „And Justice For None“ wurde von einem Rechtsstreit inspiriert, den wir mit unserer früheren Plattenfirma führen mussten und bei dem am Ende alle Beteiligten Geld, Zeit und Nerven verloren haben. Als der Kampf vorbei war, sagte unser Sänger Ivan: „Dann gibt es wohl schlussendlich für keinen Gerechtigkeit – justice...

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