RH #372Krach von der Basis

WIEGEDOOD

Es gibt keine Katharsis

Wiegedood

Mit dem Release des dritten Albums steht das belgische Black-Metal-Trio WIEGEDOOD nun beim Branchenriesen Century Media unter Vertrag. Ihr rasanter Aufstieg mag ihrer Zugehörigkeit zur „Church of Ra“ geschuldet sein, hängt aber auch mit der kompromisslosen Musik abseits von Old-School- und Post-Schubladen zusammen. Wir sprachen mit Schlagzeuger Wim Coppers.

Wim, mit dem neuen Album habt ihr die „De Doden Hebben Het Goed“-Trilogie abgeschlossen. Wieso habt ihr euch mit diesem Release entschieden, bei Century Media zu unterschreiben, und nicht erst mit einem neuen Konzept?

»Ursprünglich hatten wir vor, alle drei Alben auf Consouling Sounds zu veröffentlichen, aber als das Angebot von Century Media kam, haben wir es nach längeren Gesprächen angenommen. Wir wissen, dass wir so ein breites Publikum erreichen werden, doch wir haben auch mit den ersten beiden Alben eine hohe Zahl an Leuten erreicht. Das zeigt, dass du nicht zwingend große Budgets oder Marketing-Strategien brauchst.«

Die Trilogie ist dem Musiker Florent Pévee gewidmet, der vor einigen Jahren in sehr jungem Alter starb. Wie kann ein Albumtitel, der übersetzt „Die Toten haben es gut“ bedeutet, zu diesem tragischen Hintergrund passen?

»Ich habe mit Florent in einer Band namens The Rott Childs gespielt. Er war unser Bassist, ein talentierter Musiker und ein guter Freund mit offenem Geist und Herzen. In der Tat ist ihm jedes einzelne Album gewidmet, da wir so das Andenken an ihn lebendig halten können. Der Titel mag schroff...

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