RH #372Interview

Killer-Album, „Killer Machine“: Mit ihrer dritten Platte werden die schwedischen Retro-Rocker SPIDERS ihren Vorschusslorbeeren endgültig gerecht. Wobei, das mit „Retro“ hört Sängerin Ann-Sofie Hoyles ja gar nicht so gern.

»Ich bin schon gespannt, was die Leute zu dem Album sagen werden. Als Band lebt man in einer Blase, man glaubt selbst immer, die beste Arbeit aller Zeiten abgeliefert zu haben. Im Gegensatz zum eher glamourösen „Shake Electric“ ist die neue Platte etwas dunkler ausgefallen. Das betrifft zumindest die Texte, aber auch unsere allgemeine Stimmung gegenüber der Gesellschaft und der Welt. Die düstert sich zunehmend ein, und auf uns wirkt es befreiend, diese negativen Gefühle in unsere Musik zu verpacken.«

Du findest das Album düsterer? Ehrlich gesagt würde ich mich beim Hören von „Killer Machine“ am liebsten auf mein Moped setzen und in den Frühling choppern.

»Natürlich spielen wir keine todtraurigen Doom-Songs, aber wenn du dir die Texte durchliest, wirst du schon merken, dass wir uns viele Gedanken über die Zeit gemacht haben, in der wir leben. Was die Musik betrifft, werden die SPIDERS immer hochenergetischen Rock spielen, aber der wirkt auf jeden anders. Ich kenne den Kontext der Songs und habe deshalb einen anderen Zugang zu ihnen als du.«

Ich finde eure erste Single ´Dead Or Alive´ ja eher mau, aber mein Chefredakteur Boris fährt total auf den Song ab.

»Yeah, wir mögen den Song auch! Er fällt ein wenig aus dem Rahmen, denn üblicherweise schreiben wir die...

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