RH #372Interview

BARREN EARTH

Düsteres aus dem Käfig

Barren Earth

Auf ihrem vierten Longplayer „A Complex Of Cages“ vermengen die Finnen BARREN EARTH einmal mehr Progrock-Elemente mit Death Metal, präsentieren sich dabei noch ausgereifter und vielseitiger als auf den Vorgängeralben und überzeugen mit ausgetüfteltem Songwriting. Bassist/Sänger Olli-Pekka Laine steht uns Rede und Antwort.

Olli, „A Complex Of Cages“ ist euer viertes Album in acht Jahren. Wie haltet ihr die Motivation und Inspiration hoch, um in diesem Takt Platten zu veröffentlichen?

»Das ist eine gute Frage, aber ich denke, dass in allen Bandmitgliedern eine Musikquelle unaufhörlich sprudelt, und diese Ideen müssen einfach raus.«

BARREN EARTH sind eine Art Verbund von sehr kreativen Musikern, ihr seid alle in anderen Bands und Projekten aktiv, teilweise sogar in wesentlich bekannteren Gruppen wie Kreator, Amorphis oder Moonsorrow. Was ist das Besondere für euch an BARREN EARTH?

»Die pure Lust am Spielen und Musikmachen, das ist das Besondere an BARREN EARTH. Jeder hat die Möglichkeit, seine kreativen Ideen einzubringen, was nicht heißen soll, dass wir das bei unseren anderen Bands nicht dürfen – aber nicht in diesem Maße. Wenn ich mit Amorphis spiele, geht es darum, bestimmte Verkaufszahlen zu erzielen und gewisse Erwartungen zu erfüllen. Bei BARREN EARTH stellt niemand Erwartungen an uns, nicht mal die eigene Plattenfirma (lacht). Das macht uns gewissermaßen zu Free Agents.«

Mit welchen Zielen seid ihr die Aufnahmen zum neuen Album „A Complex Of Cages“ angegangen? Hattet ihr...

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