RH #372Interview

SHINEDOWN

Der Wille des Volkes

Shinedown

Mit „Attention Attention“ liefern SHINEDOWN kein Konzept-, sondern ein Story-Album ab, so Sänger Brent Smith. Außerdem haben sie auf ihre Fans gehört, denn die wollten vor allem eins: dass ihre Lieblinge härter werden.

Brent, ihr habt gerade eine Co-Headlining-Tour mit Godsmack in den USA bestätigt, als Teil eines Konzeptes namens „Ticket To Rock“, bei dem Fans in 18 Städten Tickets für mehrere Konzerte kaufen können; mit dabei sind die Pakete Avenged Sevenfold/Prophets Of Rage, Five Finger Death Punch/Breaking Benjamin und Rob Zombie/Marilyn Manson. Ist das ein probates Mittel gegen die sinkenden CD-Verkäufe?
 
»Im Touring-Sektor gibt es seit einigen Jahren große Umwälzungen, seitdem durch die Digitalisierung mit Tonträgern kein Geld mehr verdient wird. Ich finde es nur fair, wenn man den Fans mehr für ihr Geld gibt. Aber das ist immer schwerer zu verdienen, weil viele Bands ihr hauptsächliches Einkommen über Konzerte generieren. Deswegen wird es durch die steigende Anzahl von Touren aller Art immer schwieriger, rechtzeitig die passenden Hallen zu bekommen. Daher diese Bündelung von mehreren Konzerten.«

In Deutschland wart ihr zuletzt im April 2017 als Support von Iron Maiden unterwegs.

»Das war einer der Höhepunkte in der Karriere von SHINEDOWN.«

Wie waren denn die Reaktionen des Publikums? Vor Legenden zu spielen, ist manchmal undankbar, weil die Fans nur ihre Lieblinge sehen wollen. 

»Heute ist unsere Scheibe offiziell in den Vorverkauf gekommen. Der Großteil der Tour fand...

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