RH #372Classic Albums

VENGEANCE

„Arabia“ (1989)

Vengeance

Vermutlich hat Arjen Lucassen (57) leider recht, dass 95 Prozent der Fans seines ambitionierten Prog-Rock/Metal-Projekts Ayreon den Namen VENGEANCE noch nie gehört haben, geschweige denn wissen, dass der Ausnahmeklampfer von 1984 bis 1992 ein wichtiger Bestandteil und Hauptsongwriter der holländischen Hardrock-Truppe war.

Von den vier Alben „Vengeance“, „We Have Ways To Make You Rock“, „Take It Or Leave It“ und „Arabia“, die Arjen mit seinem prägnanten Gitarrenspiel in der Tradition von Saitenhexern wie Ritchie Blackmore, Tony Iommi, Eddie Van Halen, Steve Vai und David Gilmour veredelt hat, ragt die letztgenannte Scheibe heraus.

»„Arabia“ ist definitiv das beste und reifste VENGEANCE-Album. Auf den Platten davor waren wir noch mehr oder weniger eine Rock´n´Roll-Band mit AC/DC-Einflüssen. Mit „Arabia“ sind wir dann in die epische Richtung gegangen, die mir schon immer vorgeschwebt hatte, also diese kleinen Mini-Opern in der Tradition von Rainbows ´Stargazer´ und ´Kashmir´ von Led Zeppelin. Deshalb ist der Titelsong mit seinem ´Stargazer´-Feeling auch mein Lieblingssong auf „Arabia“, zumal Teile der Lyrics auf dem Rainbow-Klassiker ´Gates Of Babylon´ basieren. Auch ´Cry Of The Sirens´ ist eine Mini-Rockoper nach meinem Geschmack, während mir ´Wallbanger´ weniger zusagt. Die Nummer habe ich für Leon (Goewie, Vengeance-Sänger - buf) geschrieben, nachdem er sich einen gleichnamigen Cocktail hinter die Binde gekippt hatte und der Meinung war, dass das ein cooler Songtitel sei«,...

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