RH #371Schwatzkasten

SACRED REICH

Phil Rind (SACRED REICH)

Phil Rind

Dass das Musikerdasein auch seine Schattenseiten haben kann, musste Phil Rind am eigenen Leib erfahren. Folglich hängte er seinen Bass ganze zehn Jahre an den Nagel, bevor er als SACRED REICH-Frontmann wieder die Welt unsicher machte. Die musikalische Sendepause hat der sympathische 48-Jährige genutzt, um durch die buddhistische Lehre zu sich selbst zu finden.

Phil, wo bist du aufgewachsen?

»In Brooklyn, New York. Als ich zwölf Jahre alt war, zogen wir nach Phoenix, Arizona. New York war als Kind ein toller Ort. Wir lebten an der Spitze von Coney Island und waren an drei Seiten von Wasser umgeben. Den Sommer konnte ich immer am Strand verbringen.«

Hast du Geschwister?

»Nein, ich bin Einzelkind. Meine Mutter meinte immer, dass sie mit mir genug zu tun hatte (lacht).«

Warst du in der Schule eher Troublemaker oder Musterschüler?

»Kein Troublemaker, aber ich akzeptierte „Nein“ nie als Antwort. Ich wollte immer über alles reden. Damit bin ich meinen Eltern ziemlich auf die Nerven gegangen. Statt „Nein“ kam von ihnen dann ein „Vielleicht“, worauf ich entgegnete: „„Vielleicht“ ist keine Antwort! Ich brauche ein „Ja“ oder „Nein“!“«

Was ist deine schönste Kindheitserinnerung?

»Die Sommer am Strand zu verbringen, hat immer Spaß gemacht. Wir haben mal einen Trip auf die Karibikinsel St. Martin gemacht, das war auch toll. Wenn du Kind bist, macht eh alles Spaß. Zumindest sollte es so sein.«

Wieso seid ihr nach Phoenix gezogen?

»Eine gute Frage, ich bin damals einfach meinen Eltern gefolgt. Sie...

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