RH #371Krach von der Basis

BALMOG

Lehrreiche Leere

Balmog

Um „Vacvvm“ musikalisch zu begreifen, braucht man keinen höheren Bildungsabschluss, doch möchte man in die Gedankenwelt der Galizier BALMOG eintauchen, bedarf es einiger Erklärung. Gitarrist und Sänger Balc nimmt sich ausführlich Zeit dazu und widerlegt so das Klischee vom gewollt hochtrabenden Black-Metal-Schaumschläger. Ungekürzt würden seine Erörterungen locker zwei Heftseiten veranschlagen.


Eure neue Scheibe beruht garantiert auf einem Konzept, oder?

»Wir wollten diesmal einen Gedanken ausarbeiten, der weniger deutlich schon auf unseren früheren Alben präsent war. Wenn wir an ein Vakuum denken, stellen wir uns darunter völlige Leere vor, doch in Wirklichkeit ist es auch der Ursprung von allem. In unseren Texten widerlegen wir den ewigen Dualismus, der in vielen religiösen und philosophischen Lehren vorherrscht, denn nicht alles ist einfach nur schwarz oder weiß, gut oder böse. „Vacvvm“ handelt von der Akzeptanz all dessen, was uns umgibt, egal ob es unter moralischen Gesichtspunkten vertretbar ist oder nicht.«

Die Titel des ersten und letzten Tracks ergeben den Satz „Qui immolatus iam non moritur sed semper vivit occisus“, der aus der altchristlichen Liturgie stammt. Warum diese Klammer um die anderen Songs?

»Wir haben uns beim Texten schon immer bei allen monotheistischen Weltreligionen bedient, aber auch bei den polytheistischen Mesopotamiens und Asiens, bei Sekten und okkulten Weltanschauungen. Unseres Erachtens nach können sie dort Aufschluss geben, wo die Forschung...

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