RH #371Interview

BLACKBERRY SMOKE

Slam-Dancing am Morgen

Blackberry Smoke

Manche sehen in BLACKBERRY SMOKE eine Hardrock-Band. Und ´Flesh And Bone´, der Leading-Track des aktuellen Albums „Find A Light“, mag diese Interpretationsweise untermauern. Andere wiederum schwören auf den Southern-Rock-Swagger der Formation aus Atlanta, die zudem regelmäßig in Amerika auf den vorderen Plätzen der Country-Charts landet. Ein weiteres Mal gänzlich ohne Scheuklappen kommen auch die 13 neuen Stücke aus, selbst vor Blues, Pop, Americana und Gospel (!) schrecken BLACKBERRY SMOKE nicht zurück.

Schlagzeuger Brit Turner und Sänger/Gitarrist Charlie Starr sitzen im Showroom eines bekannten Gitarrenherstellers in der Mitte Berlins und lassen es sich gutgehen. Starr saugt genüsslich am E-Smoker. Brit genießt derweil den Kaffee. In seiner Jeanskluft, mit langen Haaren, Cowboyhut und urwüchsigem Bart sieht er in der Tat aus wie der Prototyp eines saucoolen Südstaaten-Rockers. „Southern Rock ohne lästigen Redneck-Mief“ sind BLACKBERRY SMOKE dann auch schon mal in der Fachpresse tituliert worden.

»Der originale Southern Rock von Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd und Blackfoot hatte ursprünglich eine ganz andere Konnotation«, steigt Charlie Starr analytisch ins Gespräch ein. »Rassismus war diesbezüglich überhaupt kein Thema. Alles nahm sich sehr unschuldig aus. Die Flagge der Konföderierten sollte lediglich dem Stolz Ausdruck verleihen, aus dem Süden der Vereinigten Staaten zu kommen und eben nicht aus New York, Los Angeles oder Washington. Das gilt im Grunde genommen...

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