RH #371Interview

MONSTER MAGNET

Das Monster lebt!

Monster Magnet

Seit dem psychedelischen Retro-Trip „Last Patrol“ 2013 zeigt die Formkurve bei MONSTER MAGNET wieder nach oben. „Mindfucker“ setzt den positiven Trend nun fort, wobei Vordenker Dave Wyndorf diesmal mehr Rock´n´Roll-Muskeln spielen lässt.

„Die Band aus New Jersey hat eine Scheibe geschrieben, mit der du gerne älter werden möchtest“, schrieb Hanno Kress 1995 in ihrer Zehn-Punkte-Kritik zu „Dopes To Infinity“. Sie sollte Recht behalten: Wer in den neunziger Jahren aufgewachsen ist, hat mit dieser Scheibe viele Höhen und noch mehr Tiefen durchlebt – wie auch MONSTER MAGNET selbst. Zwar ist die Truppe um Dave Wyndorf bis zum heutigen Tag stets präsent gewesen, doch verlassen konnte man sich nie auf sie: Einmal wurde das Line-up komplett durcheinandergewürfelt, ein anderes Mal wusste man nicht, ob der Chef seine Drogeneskapaden bis zur nächsten Woche überstehen würde, und dann gab es die eine oder andere Platte, die mit dem Attribut „verzichtbar“ noch schmeichelhaft umschrieben ist. Aber vor fünf Jahren kam „Last Patrol“, legte den Freunden von „Dopes To Infinity“ unaufdringlich, aber freundschaftlich-bestimmt den Arm auf die Schulter, und seitdem stimmt die Richtung wieder.

Dave, wie wichtig war „Last Patrol“ rückblickend für dich, um MONSTER MAGNET zurück in die Spur zu bringen?

»Das ist eine gute Frage. Für mich ist die Platte nach wie vor extrem wichtig, denn sie war genau das, was ich zum damaligen Zeitpunkt machen und ausdrücken wollte. Was die Kritiker betrifft, war ich...

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