RH #371Interview

KAMELOT

Das Licht am Ende des Tunnels

Kamelot

„The Shadow Theory” ist ein komplexes Album, dessen Konzept in all seiner Tiefe eine ganze Menge Fragen aufwirft. Wir suchten Antworten bei Gitarrist und Bandchef Thomas Youngblood und sprachen über Verschwörungstheorien, das ewige Leben und die Rolle des Schlagzeugs im Metal anno 2018.

Zunächst einmal Glückwunsch zur Fertigstellung des Albums. Ich war überrascht, wie hart und gitarrenorientiert „The Shadow Theory“ klingt.

»Danke, das ist genau, was wir wollten. Das ganze Album sollte direkter sein, den Gitarren und Drums wollten wir mehr Durchschlagskraft geben.«

Apropos Drums: Euer Schlagzeuger Casey Grillo hat euch verlassen. Wann ist es dazu gekommen?

»Nachdem wir die letzten Gigs in Israel und Russland gespielt hatten. Casey war 20 Jahre lang mein Weggefährte, es kann also niemand behaupten, dass er seinen Teil nicht beigetragen hätte. Die gute Nachricht ist, dass wir mit Johan Nunez einen fabelhaften neuen Mann am Start haben. Da die Songs von uns Hauptsongwritern kommen, wird man auf den Alben vermutlich keinen so großen Unterschied hören, vor allem live wird er aber ein anderes Flair mitbringen.«

Die Rolle des Schlagzeugs im Metal ist dieser Tage sowieso recht speziell. Viele Bands verzichten ja gleich ganz auf Menschen und nehmen eine Maschine. Wie wichtig ist ein Schlagzeuger heutzutage noch?

»Gute Frage. Ich glaube, vielen Fans ist gar nicht bewusst, wie viele Bands ihr Schlagzeug programmieren und nur noch live jemanden spielen lassen. Wir machen das nicht so, aber im...

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