RH #370Titelstory

CROWBAR

»Es war eine einzigartige Zeit«

Kirk Windstein

Wenn Oberbart KIRK WINDSTEIN seine ersten Schritte als Musiker rekapituliert, kommt er schnell vom Hundertsten ins Tausendste, wobei 1987, als er erstmals mit Jimmy Bower jammte, ein Schlüsseljahr markiert.

Shell Shock waren noch sehr von klassischem Metal und Thrash beeinflusst. Wann legte sich bei Jimmy und dir der Schalter um?

»Ende 1988 fingen wir an, die Gitarren herunterzustimmen und mit langsameren Parts zu experimentieren. Als wir mit The Slugs unser Demo aufnahmen, hatten wir schon weitere Songs fertig, die später auf Crowbars „Obedience Thru Suffering“ gelandet sind. Wir hörten die Melvins und Carnivore rauf und runter. Seinerzeit gab es einen großen Crossover, bei dem diese zwei Bands unser gemeinsamer Nenner waren. Durch Tapetrading sind wir auch auf die Cro-Mags und Agnostic Front gestoßen, und hinzu kamen Einflüsse von Black Sabbath, Trouble oder Saint Vitus.«

Nicht zu vergessen Jimmys grooviger, swingender Stil als Schlagzeuger.

»Er meint selbst, er würde beim Trommeln manchmal eher wie ein Gitarrist denken. Tommy Buckley hingegen spielt sehr technisch, hat aber auch krassen Kram wie Soilent Green drauf. Die Halftime-Sachen beherrscht er super, obwohl er anders an sie herangeht als Jimmy.«

Gab es Ende der Achtziger auch in New Orleans eine Spaltung zwischen Haarspray-Metal und härteren Sachen?

»Definitiv. Die einen wurden kommerzieller, die anderen extremer, weshalb sie in den Underground zurückkehrten. Es war eine einzigartige Zeit, in der sich Hardcore, Punk und...

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