RH #370Interview

TRESPASS

Spuren im Gestein

Trespass

Rekordverdächtig: Mit „Footprints In The Rock“ veröffentlichen TRESPASS aus Suffolk erst das zweite nominelle Studioalbum ihrer 39-jährigen Bandgeschichte. Dennoch wird Mark Sutcliffes Formation von NWOBHM-Liebhabern geradezu kultisch verehrt. Das liegt in erster Linie am famosen Frühwerk aus der Phase zwischen 1979 und 1981, verteilt auf die drei Singles „One Of These Days“, „Jealousy“ und „Bright Lights“ sowie zahlreiche hochkarätige Compilations. Nach Auftritten beim Brofest in Newcastle upon Tyne 2015 und dem Headbanger´s Open Air 2016 wollen TRESPASS es jetzt noch einmal richtig wissen.

Eins gleich vorweg: „Footprints In The Rock“ ist kein Album, das gleich beim ersten Hördurchlauf zündet. Die elf Songs offenbaren ihr volles Potenzial erst nach genauem Studium, inklusive rückbezüglicher Verweise auf das TRESPASS´sche Frühwerk (etwa bei ´Mighty Love´). Insgesamt dürfte das Material qualitativ irgendwo in der Mitte zwischen unantastbaren Klassikern wie ´Stormchild´, ´Visionary´ und ´Lightsmith´ auf der einen Seite und dem sperrigen Proto-Grunge des „Head“-Albums von 1993 auf der anderen Seite zu verorten sein. Mark Sutcliffe sitzt daheim in seinem Haus im verregneten Suffolk und hat nach überstandener Zahn-OP trotzdem nicht mit dem Winter-Blues zu kämpfen, zu groß ist seine Vorfreude auf die Reaktionen bezüglich „Footprints In The Rock“.

»Auf eine bestimmte Art und Weise hast du recht mit der Aussage, dass es eine Weile dauert, bis man das neue Album wirklich verstanden...

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