RH #370Interview

LONG DISTANCE CALLING

Höhenrausch statt Egotrip

Long Distance Calling

Mehr Bilder im Kopf, weniger Sprache: Auf ihrem neuen Album „Boundless“ überlassen LONG DISTANCE CALLING wieder ihren Instrumenten das Rampenlicht und präsentieren sich erstmals auf Albumlänge komplett ohne Gastsänger. Woher dieser Wandel rührt, erzählen Bassist Jan Hoffmann und Schlagzeuger Janosch Rathmer.

Im Essener Turock herrscht geschäftiges Treiben, denn draußen tobt Orkan „Friederike“, und drinnen werden die letzten Vorbereitungen für den Einlass für die heutige Fates-Warning-Show getroffen, bei der LONG DISTANCE CALLING als Special Guests fungieren. Im ruhigeren Backstage-Raum, den sich die Münsteraner mit den italienischen Prog-Metallern Methodica teilen, machen wir es uns an einem Tisch gemütlich. Während andere wahlweise Outfits oder Gitarrensaiten wechseln und zu Abend essen, widmen wir uns den wichtigen Fragen rund um das neue LONG DISTANCE CALLING-Album.

Für eure letzte Platte „Trips“ hattet ihr einige Songs mit dem norwegischen Sänger Petter Carlsen aufgenommen, auf „Boundless“ verzichtet ihr nun komplett auf Gesang. Wie kommt´s?

Janosch: »Wir haben nach „Trips“ eine Tour mit Petter gefahren, der die Platte eingesungen hatte. Unser Sänger davor, Marsen (Martin Fischer, Pigeon Toe, ex-Fear-My-Thoughts - ir), hatte uns während der Aufnahmen gesagt, dass er raus ist. Das war für uns natürlich nicht die allergeilste Situation. Im Nachhinein hat es der Platte sehr gut getan, weil Petter einfach der wesentlich bessere Sänger ist. Aber live haben wir gemerkt, dass es...

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